Fleischkonsum

Deutschland. Unser Fleischland - sowohl bei der Produktion als auch beim Konsum.

Wir erleben mittlerweile einen Wandel in unserer Gesellschaft! Das Vertrauen der Verbraucher sinkt und somit steigt die Nachfrage nach der Herkunft und Herstellung des Fleisches. Der steigende unkontrollierte Antibiotikaeinsatz bei Vieh und die daraus entstehenden extremen Umweltbelastungen lösen einen ein Trend aus:

Immer mehr Deutsche reduzieren ihren Fleischkonsum. Warum ist das so? Liegt das an der Herstellung und Herkunft?

Macht euch in meinen erstellten Grafiken einen eigenen Einblick!


Unser Boden

Was kann unser Boden?

  • Filtert Regenwasser und kann neues, sauberes Trinkwasser schaffen.
  • Reguliert das Klima, denn die Böden sind nach den Ozeanen der größte Kohlenstoffspeicher der Erde
  • Böden sind lebendig! In ihnen stecken unvorstellbare Mengen an Organismen

 

Was passiert mit unserem Boden?

  • Neben Straßen- und Siedlungsbau spielt die Landwirtschaft eine große Rolle.
  • Das Roden der Regenwälder in Südamerika, um Monokulturen, also Futtermittel für die Massentierhaltung herzustellen oder Vieh zu halten.  

 

Was sind die Folgen?

  • Bodenverdichtung, Pflanzenschutzmittel und Dünger im Zusammenhang mit intensiver einseitiger Landnutzung zerstören nährstoffreichen Boden. Durch Abholzen der Wälder entsteht Bodenerosion und ein enorm wichtiger CO2-Speicher geht verloren. Zudem erhöht sich der Methanwert in der Luft durch die Viehhaltung.
  • Nitrate oder Überdüngung führrn zu verseuchtem Grundwasser
  • Artensterben
  • Insgesamt herrscht eine verminderte CO2 Aufnahme und trägt negativ zum Klimawandel bei
  • Sinnlose Überproduktion

 


Fleischkonsum

Nicht nur die sinnlose Überproduktion an Fleisch bringt mich zum Nachdenken, sondern auch der gesamte Fleischverbrauch in Deutschland und der tatsächlichen Verzehr. Hast du dir schon mal mehr Gedanken über deinen Fleischkonsum gemacht? Klar der Trend ist ein ganz leichter Rückgang von Fleischkonsum, aber es gibt eine Unmenge von Fleisch, das jeder von uns jährlich wegschmeißt. So wird durchschnittlich im Jahr 2015 pro Kopf 86,6 kg Fleisch gekauft und davon nur 59,2kg verzehrt. Warum?

@ Bundesverband der Deutschen Fleischwarenindustrie e.V.

@ Bundesverband der Deutschen Fleischwarenindustrie e.V.

 

 


Verdrängung und Aussterben der Bauernhöfe

 

Die Kleinbetriebe, Bauernhöfe gehen drastisch zurück, dafür steigen die großen Mastbetriebe. Der Zuwachs geht einher mit dem Wandel der Technologie:

Mittels neuer Produktionsmethoden wie automatischer Fütterung und Ställen mit Spaltenböden, die das Ausmisten unnötig machen. So haben Tier und Mensch noch weniger Bezug zueinander. Das Tier wird immer mehr als Objekt angesehen.

So rentiert es sich für die großen Mastbetriebe ein Schlachttier zu halten. Bauernhöfe mit mehreren Tierarten sind zu einer Seltenheit geworden.

Fakt ist: In den letzten 15 Jahren mussten etwa 80 Prozent der Betriebe/Bauernhöfe die Tierhaltung aufgeben, während gleichzeitig bundesweit bis zu 50 Prozent mehr Fleisch produziert wird!

@Fleischatlas 2016 - Deutschland Regional. Heinrich Böll Stiftung


Ja... und jetzt?

Für viele Menschen ist es die reine Gewohnheit Fleisch zu konsumieren und kennen kaum eine Alternative, die zudem noch schmecken soll. Doch jeder Einzelne kann etwas ändern! Aber wo soll man anfangen? Und kann der Einzelne wirklich etwas bewirken?

Fang an, in dem Du hin und wieder auf Fleisch und Wurstwaren verzichtest und neue Gemüsesorten ausprobierst!

Dafür stelle ich schöne Kochideen zur Verfügung, die ich alle selbst erstellt habe.

 

Jeder Einzelne bewirkt schon mit kleinen Schritten dem Klimawandel und der Massentierhaltung entgegen - und die kleinen Schritte beginnen schon bei dem Verzicht von Fleisch und Wurstwaren und zwar ein- bis dreimal die Woche.